Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Umwelt und Klima

Artikel

Internationale Klima- und Umweltpolitik umfasst eine Vielzahl von Themen: Klimaschutz, nachhaltige Energiepolitik, Erhalt der biologischen Vielfalt oder der Schutz von Wäldern, Meeren und Böden.

Viele Umweltprobleme überschreiten Staatsgrenzen und können nur in internationaler Zusammenarbeit bewältigt werden. Internationale Klima- und Umweltpolitik umfasst eine Vielzahl von Themen: Klimaschutz, nachhaltige Energiepolitik, den Erhalt der biologischen Vielfalt oder Schutz von Wäldern, Meeren und Böden. Hinzu kommen der Kampf gegen Wüstenbildung, eine nachhaltige Abfallwirtschaft und der Schutz vor gefährlichen Stoffen. Bei fast allen dieser Themen sind übergreifende Strategien nötig. Ein Umstand, der dazu führt, dass auch andere Politikbereiche, wie etwa die Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern, den Umweltschutz berücksichtigen müssen.

Bereits 1972 gründeten die VN das Umweltprogramm UNEP (United Nations Environmental Programme). Seither steigt die Zahl der Umweltverträge unter dem Dach der VN stetig. Zunächst entstand das „Montrealer Protokoll zum Schutz der Ozonschicht“. Im Jahr 1992 rückte die Konferenz von Rio de Janeiro die globalen Umweltprobleme in den Fokus internationaler Beziehungen. Es folgten zahlreiche Übereinkommen, wie etwa die Klimarahmenkonvention, das Übereinkommen über die Biologische Vielfalt, das Kyoto-Protokoll, das Washingtoner Artenschutzübereinkommen, das Baseler Übereinkommen zur Bekämpfung von Abfallexporten oder das Stockholmer Übereinkommen über persistente organische Schadstoffe, die lange in der Umwelt verbleiben und sich dort anreichern. Die deutsche Regierung ist zudem eine Triebkraft in Bezug auf den internationalen Klimaschutz und fördert Projekte in Entwicklungsländer und Schwellenmärkten. Zum Klimaschutz trägt auch das Pariser Übereinkommen entscheidend bei, welches die EU und Deutschland 2016 ratifiziert haben. Es hat zum Ziel, dem Klimawandel dadurch zu begegnen, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad gegenüber vorindustriellen Werten, wenn möglich sogar auf 1,5 Grad zu begrenzen. Das Abkommen trat am 4. November 2016 in Kraft.

Verwandte Inhalte

nach oben