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Entwicklung, Umwelt und Nachhaltigkeit

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Armut, Umweltzerstörung und Klimawandel führen zu Verteilungskämpfen und Flüchtlingsbewegungen und bilden einen Nährboden für Gewalt, Kriminalität und Extremismus.


Flüchtlingslager in Kabul, Afghanistan
Flüchtlingslager in Kabul, Afghanistan© dpa - Report

Die Bundesregierung engagiert sich für die Bekämpfung von Armut, für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, für eine faire Gestaltung der Globalisierung sowie für den Erhalt der Umwelt und natürlicher Ressourcen. Eines der wichtigsten Instrumente, um diese Ziele zu erreichen, ist die Entwicklungszusammenarbeit. Deutschland zählt zu den weltweit größten Gebern. In den vergangenen zehn Jahren hat die Bundesregierung das Budget für entwicklungspolitische Maßnahmen nahezu verdoppelt.

Jeden Tag sterben tausende Menschen an Hunger, vermeidbaren Krankheiten, durch Gewalt und Kriege. Mehr als ein Siebtel der Weltbevölkerung lebt in extremer Armut (von weniger als 1,25 US-Dollar am Tag). Jedes Jahr wird eine Waldfläche von 13 Millionen Hektar (etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands) zerstört, gehen Tier- und Pflanzenarten und ganze Ökosysteme unwiederbringlich verloren. Derartige globale Probleme bedürfen globaler Lösungen.

Aufgrund ihres universellen Charakters und ihrer daraus resultierenden Legitimität bieten die Vereinten Nationen (VN) die beste Voraussetzung für die Erarbeitung allseits akzeptierter Lösungen. Auf wichtigen Konferenzen legt die Staatengemeinschaft in Abkommen und Verträgen einzelne Etappen auf dem Weg zu gemeinsam definierten Entwicklungszielen fest. Deutschland engagiert sich in den VN und gestaltet deren Arbeit in allen Bereichen wesentlich mit. Entwicklungspolitischen Schwerpunkt bildet dabei die Umsetzung der Ziele einer nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs) sowie der Beschlüsse der internationalen Konferenzen und Gipfel – u.a. der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung, die im September 2015 in New York verabschiedet wurde und deren wesentlicher Bestandteil die Aktionsagenda von Addis Abeba (AAAA) zur Entwicklungsfinanzierung ist, sowie die Zusammenarbeit mit den Fonds und Programmen der VN.

Weitere Informationen

Internationale Klima- und Umweltpolitik umfasst eine Vielzahl von Themen: Klimaschutz, nachhaltige Energiepolitik, Erhalt der biologischen Vielfalt oder der Schutz von Wäldern, Meeren und Böden.

Umwelt und Klima

Die Agenda 2030 soll insbesondere die Nachhaltigkeit von Entwicklung stärker berücksichtigen. Die Bundesregierung ist an der Entwicklung dieser "Post 2015-Agenda" aktiv beteiligt.

Agenda 2030

Deutschland setzt sich für ein geschlossenes Auftreten der Vereinten Nationen als entwicklungspolitischer Akteur ein. Hierzu haben die Mitgliedstaaten eine Reihe von Reformprozessen angestoßen, die auf mehr Effektivität und Effizienz der Vereinten Nationen im Entwicklungsbereich abzielen.

Reform des VN-Entwicklungssystems

Der Global Compact der VN ist die weltweit größte freiwillige Initiative im Bereich der sozialen Verantwortung von Unternehmen.

Der Global Compact der Vereinten Nationen

Angesichts der globalen Handelsströme bieten die Vereinten Nationen das natürliche Forum, um effektiv gegen Wilderei und Wildtierhandel vorzugehen.

Wilderei und illegaler Wildtierhandel

Eines der zentralen Ergebnisse der Konferenz der VN für Nachhaltige Entwicklung, Rio plus 20, war der Beschluss zur Schaffung eines Hochrangigen Politischen Forums für nachhaltige Entwicklung…

High Level Political Forum on Sustainable Development (HLPF)

Die Vereinten Nationen bilden zusammen mit den Sonderorganisationen und den Programmen und Fonds das so genannte "System der Vereinten Nationen". Die aus freiwilligen Beiträgen finanzierten Fonds und Programme sind die eigentlichen Entwicklungsorganisationen der Vereinten Nationen.

Fonds und Programme der Vereinten Nationen

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