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Auswärtiges Amt zur Lage in Libyen

05.09.2018 - Pressemitteilung

Zur Lage in Libyen sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts heute (05.09.):

Es war ein wichtiges Signal, dass Vertreter der Konfliktparteien dem Ruf des Sondergesandten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Ghassan Salamé, zu Gesprächen gefolgt sind und unter seiner Vermittlung am gestrigen Abend die Einigung über eine Waffenruhe gelungen ist.

Nach den Auseinandersetzungen in Tripolis in den vergangenen Tagen, bei denen viele Menschen, auch Kinder, getötet und verletzt wurden, ist nun entscheidend, dass die Vereinbarung ab sofort und umfassend eingehalten wird: Die Waffen müssen schweigen, jede erneute Eskalation vermieden werden. Der Schutz der Zivilbevölkerung muss oberste Priorität haben.

Im Interesse der Menschen in Libyen und des ganzen Landes sind alle Akteure gefordert, auf eine dauerhafte Stabilisierung der Lage hinzuwirken und die gesamtstaatlichen Institutionen zu stärken. Denn: Eine tragfähige Lösung der innerlibyschen Konflikte ist nur in einem politischen Prozess unter der Ägide der Vereinten Nationen zu erreichen.

Deutschland steht weiter bereit, gemeinsam mit der Europäischen Union und seinen Partnern Libyen auf diesem Weg zu unterstützen.

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