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Beauftragte für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe Kofler anlässlich des Welttages der Humanitären Hilfe

18.08.2020 - Pressemitteilung

Anlässlich des Welttages der humanitären Hilfe am 19.08.2020, erklärte die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Bärbel Kofler:

Am Welttag der humanitären Hilfe lädt das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UN-OCHA) unter dem Hashtag #RealLifeHeroes dazu ein, den vielen humanitären Helferinnen und Helfern auf der ganzen Welt in besonderer Weise zu danken.

Humanitäre Helferinnen und Helfer verdienen unsere Anerkennung: Sie setzen sich – auch unter Einsatz ihres eigenen Lebens – für Menschen ein, die Not erleiden, hungern, vor Krieg oder Gewalt fliehen oder keinen Zugang zu sanitären oder medizinischen Einrichtungen haben.

Sie nehmen viele Hürden, Reisen in  gefährliche Regionen und das sogar das Risiko politischer Verfolgung  auf sich. Seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie sind weitere Risiken dazugekommen.

Dieses Engagement verdient unser aller Wertschätzung! Ohne den enormen persönlichen Einsatz der humanitären Helferinnen und Helfer würden die Betroffenen noch viel stärker unter Konflikten und Krisen leiden. In vielen Fällen leisten sie ihre Arbeit ehrenamtlich oder für ein sehr niedriges Entgelt, wie etwa Ärztinnen und Ärzte in medizinischen Hilfseinrichtungen oder Teams des THW, die kürzlich den Explosionsopfern in Beirut geholfen haben.

Wenn humanitäre Helferinnen und Helfer Opfer von Gewalt werden – wie zuletzt Ende Juli im Norden Nigerias – dann nehmen wir das keinesfalls hin, sondern verurteilen dies aufs Schärfste und setzen uns aktiv für Aufklärung und Strafverfolgung ein. Es ist unsere Aufgabe, dass wir uns weiter für den zuverlässigen Schutz und bessere Arbeitsbedingungen für humanitäre Helferinnen und Helfer engagieren. Ihnen gebührt all unser Dank, unsere Anerkennung und unsere Unterstützung!

Humanitäre Hilfe

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