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 Auswärtiges Amt zur Lage in Gaza

09.08.2018 - Pressemitteilung

Zur jüngsten Eskalation im Gaza-Streifen sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amts heute (09.08.):

Die alarmierende Eskalation der Gewalt vergangene Nacht, bei der mehrere Menschen getötet und zahlreiche verletzt wurden, gibt uns Anlass zu größter Sorge.

Den massiven Raketen- und Mörserbeschuss auf israelische Städte und Dörfer aus Gaza heraus verurteilen wir auf das Schärfste. Solche Handlungen, die Leib und Leben Unschuldiger in Gefahr bringen, sind nicht zu rechtfertigen. Wir hoffen, dass alle Verletzten schnell und vollständig wieder gesund werden.

Unsere Haltung ist klar: Israel hat das Recht, seine Sicherheit zu verteidigen und angemessen auf Angriffe zu reagieren. Gleichzeitig ist entscheidend, dass alles getan wird, damit es nicht zu einer weiteren Zuspitzung von gefährlicher Tragweite kommt. Niemand kann wollen, dass der Gaza-Streifen und der Süden Israels erneut zum Ort einer größeren militärischen Auseinandersetzung werden. Umso wichtiger ist es zu verhindern, dass Einzelereignisse an der Grenze eine Logik der Gewalt mit unabsehbarem Ende auslösen. Wir appellieren an alle, die Einfluss auf die Lage nehmen können, jeder weiteren Verschärfung der Lage entgegenzuwirken.

Alle sind aufgerufen, dazu beizutragen und sich um Deeskalation und einen Weg aus der aktuellen Krise zu bemühen. Alle Bemühungen, insbesondere seitens Ägyptens und der Vereinten Nationen, um Vermittlung und eine Beilegung der laufenden Auseinandersetzungen haben unsere volle Unterstützung. Sie sind jetzt wichtiger denn je und müssen umso intensiver fortgesetzt werden.

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Der Nahostkonflikt

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