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Entwaffnendes Engagement in Zentral- und Ostafrika: Gegen Verbreitung von Kleinwaffen

17.01.2020 - Artikel

Kleinwaffen sind tödlich: In bewaffneten Konflikten sterben die meisten Menschen durch Kleinwaffen. In Ostafrika engagiert sich die Bundesregierung seit über 8 Jahren gegen die Verbreitung illegaler Kleinwaffen.

Die Konflikte in Ostafrika und seinen Nachbarregionen wirken sich stark auf die Sicherheit der Menschen aus. Während der langjährenden bewaffneten Konflikte in Somalia, Libyen oder der Demokratischen Republik Kongo kamen große Waffenbestände in die Region. Etwa 8 Millionen illegale Waffen zirkulieren in Ostafrika und bedrohen weiterhin das friedliche Zusammenleben. Oft kommen die Waffen über Häfen ins Landesinnere und gelangen dann von einem Land ins andere.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit notwendig

Um die illegale Verbreitung von Kleinwaffen zu kontrollieren, müssen Staaten und regionalen Organisationen grenzübergreifend zusammen arbeiten. Seit 2012 engagiert sich die Bundesregierung über das Bonn International Center for Conversion (BICC) gegen illegalen Waffenhandel in Ostafrika. Nikhil Acharya ist für das BICC als langjähriger technischer Berater vor Ort im Einsatz. In verschiedenen Projekten unterstützen er und andere Experten die nationalen Sicherheitskräfte etwa dabei, die Kleinwaffenbestände und Munitionen ordnungsgemäß zu sichern oder – wenn nötig – zu zerstören, so dass sie niemanden gefährden. Auch die Markierung von Waffen ist eine wichtige Aufgabe, denn so kann man ihre Herkunft genau zurückverfolgen.

Nikhil Archarya hält seine Eindrücke mit seiner Kamera in bewegenden Bildern fest. Hier einige Einblicke in seine Arbeit:

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