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Presseerklärung des Sicherheitsrats zum Terroranschlag in Kabul

05.07.2019 - Pressemitteilung

NEW YORK, 5. Juli 2019 – Die Mitglieder des Sicherheitsrats verurteilten den Angriff vom 2. Juli 2019 auf das Auffangzentrum nahe Tripolis, bei dem 53 Menschen getötet und über 130 Menschen verletzt wurden.

           Die Mitglieder des Sicherheitsrats betonten, dass alle Parteien die Situation umgehend deeskalieren und sich auf eine Waffenruhe verpflichten müssen.  

           Die Mitglieder des Sicherheitsrats forderten ferner alle Parteien auf, rasch zur politischen Vermittlung durch die Vereinten Nationen zurückzukehren, und bekräftigten ihre uneingeschränkte Unterstützung für die Führungsrolle des Sonderbeauftragten des Generalsekretärs, Ghassan Salamé. Frieden und Stabilität in Libyen werden auf Dauer nur durch eine politische Lösung erreicht werden. Sie nahmen die laufenden Unterstützungsbemühungen der Afrikanischen Union, der Liga der arabischen Staaten und anderer Akteure zur Kenntnis.

           Die Mitglieder des Sicherheitsrats äußerten sich zutiefst besorgt über die Verschlechterung der humanitären Lage in Libyen und forderten die Parteien auf, den humanitären Organisationen uneingeschränkten Zugang zu gewähren. Die Ratsmitglieder sind nach wie vor besorgt über die Bedingungen in den Auffangzentren, die in die Zuständigkeit der libyschen Regierung fallen.

           Die Mitglieder des Sicherheitsrats forderten die uneingeschränkte Einhaltung des Waffenembargos durch alle Mitgliedstaaten im Einklang mit Resolution 1970 (2011) des Sicherheitsrats.  

           Die Mitglieder des Sicherheitsrats bekräftigten, wie wichtig die Souveränität, die Unabhängigkeit und die territoriale Integrität Libyens sind, und forderten alle Mitgliedstaaten auf, nicht in den Konflikt einzugreifen oder Maßnahmen zu ergreifen, die den Konflikt verschärfen.

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