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Presseerklärung des Sicherheitsrats zum Selbstmordattentatin Jammu und Kaschmir

21.02.2019 - Pressemitteilung

NEW YORK, 21. Februar 2019 – Die Mitglieder des Sicherheitsrats verurteilten auf das Schärfste das abscheuliche und feige Selbstmordattentat vom 14. Februar 2019 in Jammu und Kaschmir, bei dem mehr als 40 indische paramilitärische Kräfte getötet und Dutzende weitere verletzt wurden und zu dem sich Jaish‑e‑Mohammed bekannt hat.

           Die Mitglieder des Sicherheitsrats sprachen den Angehörigen der Opfer sowie dem Volk und der Regierung Indiens ihr tiefstes Mitgefühl und ihre Anteilnahme aus und wünschten den Verletzten eine baldige und vollständige Genesung.

Die Mitglieder des Sicherheitsrats bekräftigten, dass der Terrorismus in allen seinen Arten und Erscheinungsformen eine der schwersten Bedrohungen des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit darstellt.

           Die Mitglieder des Sicherheitsrats unterstrichen, dass diejenigen, die diese verwerflichen terroristischen Handlungen begangen, organisiert, finanziert und gefördert haben, zur Rechenschaft gezogen und vor Gericht gestellt werden müssen, und forderten alle Staaten nachdrücklich auf, im Einklang mit ihren Verpflichtungen nach dem Völkerrecht und den einschlägigen Resolutionen des Sicherheitsrats mit der Regierung Indiens und allen anderen zuständigen Behörden in dieser Hinsicht aktiv zusammenzuarbeiten.

           Die Mitglieder des Sicherheitsrats erklärten erneut, dass alle terroristischen Handlungen verbrecherisch und nicht zu rechtfertigen sind, gleichviel aus welchen Beweggründen und wo, wann und von wem sie begangen werden. Sie bekräftigten, dass alle Staaten Bedrohungen des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit durch terroristische Handlungen mit allen Mitteln bekämpfen müssen, im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen und sonstigen Verpflichtungen nach dem Völkerrecht, einschließlich der internationalen Menschenrechtsnormen, des Flüchtlingsvölkerrechts und des humanitären Völkerrechts.

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