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Außenminister Maas zu den aktuellen Entwicklungen in Idlib

29.12.2019 - Pressemitteilung

Zu den aktuellen Entwicklungen in Idlib sagte Außenminister Heiko Maas gestern (28.12.) der FUNKE Mediengruppe:

Die humanitäre Situation in Idlib ist ohnehin schon katastrophal und verschärft sich durch die Kämpfe immer weiter. Zehntausende sind auf der Flucht, unter schwersten Bedingungen, mitten im Winter. Es braucht ein sofortiges Ende der Angriffe und eine dauerhafte Waffenruhe.

Gleichzeitig dürfen wir uns keine Illusionen machen: Über 2 Millionen Menschen sind vor Ort akut auf humanitäre Hilfe angewiesen, sie können nicht auf eine politische Lösung warten. Deshalb haben wir weitere 7 Millionen Euro für den Cross-Border-Fonds der Vereinten Nationen bereitgestellt, der auch in der Region Idlib eine humanitäre Versorgung über die Grenze zur Türkei ermöglicht.

Aber wir können diese lebensnotwendige Hilfe nur dann weiterhin leisten, wenn es im UN-Sicherheitsrat gelingt, die Cross-Border-Resolution zu verlängern. Auch Russland steht hier in besonderer Verantwortung. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern in New York weiter mit Hochdruck daran, dass diese Arbeitsgrundlage für die humanitären Retter nicht verloren geht.

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